Klima und Wetter

Das Klima in Uruguay ist durch Jahreszeiten gekennzeichnet, wobei es im Norden immer etwas wärmer ist und im Süden, entlang der Küste, ein eher gemäßigtes Klima herrscht. 

Durch Uruguays Lage auf der Südhalbkugel sind die Jahreszeiten genau umgekehrt wie in Europa. Bei uns steht also der Sommer vor der Tür, während in Deutschland schon die Heizungen brummen und Öfen heiß laufen.


Im Winter brummt der Kamin!
Im Winter brummt der Kamin!


Von Dezember bis Februar sind hier die Haupt-Sommermonate und auch Hochsaison (Temporada) im touristischen Bereich. Die touristische Saison geht meist bis Ostern (Semana Santa/Semana de Turismo).

 

Im Hafen von Punta del Este
Im Hafen von Punta del Este

Im Hochsommer können landesweit durchaus Temperaturen von 40°C erreicht werden. Die kältesten Monate sind Juni bis August, in denen im Süden kaum mehr als 15°C erreicht werden. Die Nachttemperaturen fallen dann in der Regel deutlich unter 10°C und können kurzfristig auch mal unter 0°C sinken. Windschutzscheiben frei kratzen und heizen muss man also auch in Uruguay…!

Durchaus kann es im Winter aber auch ein paar sehr warme Tage mit bis zu 25°C geben, was hier „veranissimo“, also kleiner Sommer genannt wird.
Uns kommt hier der Winter, auch bei Kälte, nicht so trist vor wie in Deutschland, da doch sehr oft die Sonne zu sehen ist. Auf solares Warmwasser muss man deshalb höchstens ein paar Tage im Jahr verzichten und dafür zusätzliche Wasserheizungen vorsehen.

 

Piriápolis außerhalb der Saison
Piriápolis außerhalb der Saison


Frühling und Herbst erinnern von den Temperaturen her sehr an Deutschland, zumindest an unsere Heimatregion an der Bergstraße. Morgens und Abends ist es meist kühl bis kalt, wo Fleecejacke und feste Schuhe gebraucht werden, während tagsüber T-Shirts und Flip-Flops rausgeholt werden können. 

Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt meist bei über 60%.
Hier die Daten von Uruguay aus dem internationalen Klimaindex.


Niederschläge fallen das ganze Jahr hindurch relativ gleichmäßig. Allerdings gibt es auch mal wolkenbruchähnliche Regengüsse, Sturm und entsprechende Gewitter, die durchaus auch mehrere Stunden anhalten können. In Solís hatten wir an diesen Tagen Stromausfälle ohne Ende. 

 

Stum, Gewitter, Starkregen in Solís
Stum, Gewitter, Starkregen in Solís
Überschwemmte Straße, Nähe Montevideo
Überschwemmte Straße, Nähe Montevideo
Land unter in Solis. EinTeich vorm Pool.
Land unter in Solis. Ein Teich vorm Pool.

 

Und am nächsten Tag scheint in der Regel wieder die Sonne vom strahlend blauen Himmel, als sei nichts gewesen… 
Laut Wikipedia liegt die mittlere Jahressumme der Sonnenscheindauer in Montevideo bei 2.800 Stunden.

 

Klee-Blütenmeer vor dem Haus.
Klee-Blütenmeer vor dem Haus.
 
„Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischend, Wind fordert heraus, Schnee macht fröhlich; im Grunde gibt es kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von gutem Wetter.“ – John Ruskin

  
Quelle: „Uruguay entdecken“ von H. A. Wagner – W. . Schüller

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