Formel E – Smalltalk aus dem Fahrerlager in Uruguay Im Monaco Südamerikas

Rennpremiere in Südamerika

Die Motorsport-Historie von ABT reicht gut sechs Jahrzehnte zurück. Trotzdem erlebt die Mannschaft um Teamchef Hans-Jürgen Abt an diesem Wochenende eine Premiere: Zum ersten Mal überhaupt startet die Marke bei einem Rennen in Südamerika. „Und dann gleich auf so einem spektakulären Kurs, wie ich ihn noch nie gesehen habe“, so Abt. Auch Daniel Abt startet zum ersten Mal in seiner Karriere in Südamerika.











Die Strecke in Punta del Este: spannend, bumpy und anspruchsvoll

„Es ist ein Mix aus schnellen und langsamen Passagen, mit einer sehr schnellen Kurve und engen Schikanen.“ (Lucas di Grassi)

Daniel Abt und Lucas di Grassi waren sich nach der Streckenbesichtigung am Freitagvormittag einig: Die Organisatoren haben auch in Uruguay eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke konstruiert. „Es ist ein Mix aus schnellen und langsamen Passagen, mit einer sehr schnellen Kurve und engen Schikanen“, sagt Lucas di Grassi. Daniel Abt ergänzt: „Die Strecke ist an vielen Stellen extrem bumpy, also wellig. Und auf jeden Fall schneller als der Auftakt in Peking und das Rennen in Malaysia.“

Unterwegs mit Volkswagen und dem VfL Wolfsburg

Diese Partnerschaft wird gelebt: Auch in Punta del Este ist das gesamte Team ABT Sportsline mit Shuttlefahrzeugen des Volkswagen-Konzerns unterwegs – eine Zusammenarbeit, die über den gemeinsamen Partner VfL Wolfsburg entstand. Der Verein präsentiert sich mit seinem Logo auf den Autos von Lucas di Grassi und Daniel Abt.

Einmaliges Flair an der Küste von Punta del Este

Der Küstenort in Uruguay wird auch als das „Monaco Südamerikas“ bezeichnet: Appartement-Hochhäuser wechseln sich mit exklusiven Wohngegenden ab, dazu ein Jachthafen, jede Menge exklusive Gastronomie und Strandbars. Und mittendrin: der 2,808 Kilometer lange Kurs der Formel E, der sich an der Küste entlangschlängelt. Was für die Teams ein einmaliges Flair bedeutet, ist für die Rennfahrer eine echte Herausforderung: Sand auf der Strecke, der vom nur 20 Meter entfernten Strand herüberweht, erfordert in Kombination mit der engen Streckenführung volle Konzentration.

„Heimrennen“ für Lucas di Grassi

Die erste große Herausforderung hat Lucas di Grassi schon am Freitag gemeistert: Dem Tabellenführer der Formel E ist es gelungen, genügend Tickets für Familie, Verwandte und Freunde zu organisieren, die den Brasilianer vor Ort in Uruguay unterstützen werden. Di Grassi wurde in São Paulo geboren und bezeichnet Punta del Este als eines seiner „Heimrennen“. Das nächste folgt bereits in vier Wochen, wenn die Formel E in Argentinien startet.

Gesehen bei Motorsport-Magazin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.