Kalani-Ticker 08 – Kastration

Kalani musste heute bei der Kastration in Parque del Plata seine Glöckchen abgeben.

 

Die Kastra-Aktion fand in einem leer stehenden Geschäft in Parque del Plata statt. 

 
 


Organisiert werden diese Termine von engagierten Tierschützern (hier: Carmen aus Atlántida), in Zusammenarbeit mit Mario Quintero von „Veterinario en casa„.


Da auch weitere Freunde mit Katzen zur Kastration kamen, wurde gleich eine Kastra-Party daraus 🙂 


Die Miezen hatten nichts davon, aber wir 🙂 
Difi’s brachten zum zweiten Frühstück einen leckeren Rotwein und Chips mit. 

 


Die beiden Findelkitten Lea und Leo waren auch dabei…


Außerdem Difis Rippe, Samy und Ready. Alle drei bildhübsch! 


Hier wird Kalani gerade in Tiefschlaf versetzt.

Und hier war schon alles vorbei und er durfte seinen Rausch ausschlafen.


Es kamen viele Leute mit ihren Tieren, auch viele Hunde waren dabei. 

 

 


Das hier sieht man hier übrigens öfter: Die Familie samt den bepelzten Mitbewohnern werden auf der Ladefläche transportiert.

  

Die Kastration kostet 300 UY Pesos (9,61 Euro). Es läuft etwas unkonventionell ab, aber es ist alles sauber und hygienisch, der Arzt spart nicht mit Desinfektionsspray für sich, die Umgebung und die Tiere. Auch die Einweghandschuhe werden ständig gewechselt. Außerdem bekam zur Sicherheit jeder noch Antibiotika für 10 Tage mit, welches für Kalani weitere 50 UY Pesos (1,60 Euro) kostete. 


Zu Hause angekommen, war Kalani recht schnell wieder fit und wollte raus aus dem Transportkorb und ab in den Garten zu seinen Kumpels. Diese waren von seinem fremden Geruch aber gar nicht so angetan. 

Außerdem hatte er Kohldampf, denn es gab ja am Morgen nichts zu mampfen. Er bekam eine mittelgroße Muschel und musste sich ansonsten mit Wasser zufriedengeben. Nachdem er eine Weile zunächst herum torkelte, stabilisierte sich sein Zustand zusehends schnell und er wurde sicherer. Er schnuffelte alles gründlich ab und kuschelte sich dann in sein Körbchen vor dem Ofen und schlief noch eine große Runde.

 
Gerne hätten wir heute auch unsere beiden Streunerkater mit zur Kastration genommen. Der Fangversuch am Morgen scheiterte jedoch kläglich 🙁  
Wir brauchen unbedingt eine Lebendfalle, sonst wird das wohl leider nichts. Da es so etwas in Uruguay offenbar nicht gibt, werden wir nun doch selbst etwas bauen müssen… 

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