Und dann waren es plötzlich neun…

… Katzen 😮

Jaaa, so schnell geht’s. Das wissen wir jetzt auch.

Unsere beiden, Puschel & Minnie, haben sich ja schon vorgestellt.

 

Minnie und Puschel
Minnie und Puschel

Kaum in Uruguay angekommen, besuchte uns zuerst Maya.

 

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Die kleine Maus ist extrem dünn und ihr Gesäuge sichtbar, weshalb wir vermuteten, sie ist schwanger oder säugende Mami.

 

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Inzwischen wissen wir mehr…

Dann kam, zunächst nur sporadisch, blieb dann aber doch ganz: Elua (hawaiianisch für zwei – in diesem Fall zweite Katze). Wir vermuten, sie ist eine Tochter von Maya aus einem früheren Wurf. Sie ist in eine Umzugskiste „eingezogen“, die wir mit einer Decke ausgestattet haben. Dort schläft sie viel, genießt den regelmäßigen Futter-Nachschub und kuschelt auch mal gerne mit Maya. In den ersten Tagen wurden wir noch angefaucht, inzwischen lässt sie sich auch streicheln und schnurrt dabei ein wenig.

Elua -"die Zweite"
Elua -„die zweite“

Am letzten Sonntag morgen, als Doris das Futter für Maya und Elua raus brachte, dann die Überraschung:

Maya und ihre Kinder
Maya und ihre Kinder

Große, blaue Katzenbaby-Augen schauten uns an. Zwei schwarze, ein schwarz-weißes, ein rot-weißes und ein dreifarbiges Schildpatt-Kätzchen 🙂
Wir staunten nicht schlecht und schleppten gleich mehr Futter an.
Die fünf kleinen Fellknäuel sind noch sehr scheu. Maya hat sie in einer Ecke versteckt, an die man nur schlecht dran kommt.
Inzwischen verstecken sie sich aber schon nicht mehr ganz so schnell und nicht mehr ganz in die hinterste Ecke. Dass wir Futter bringen, haben sie wohl schnell verstanden.

 

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Die kleinen sind fit, spielen viel, turnen überall herum und sind sehr neugierig. 

Wir päppeln also jetzt die klapperdürre Mama auf und versorgen auch die Kleinen mit erster fester Nahrung. Zum Glück kann man hier gutes und günstiges Rind- und Hühnerfleisch, Innereien usw. kaufen. Damit bekommen wir alle Fellnasen satt und kombiniert mit Reis, Nudeln, eingeweichten Haferflocken, Gemüse und dergleichen, bekommen hoffentlich alle, was sie brauchen. Mama Maya sponsert für die Kleinen dazu noch ein bisschen Muttermilch. 


Heute waren wir beim Tierarzt und haben für die vier erwachsenen Katzen ein Anti-Parasiten-Mittel, Entwurmung für 40 kg Katze (wird nach Gewicht aufgeteilt) und ein flüssiges Entwurmungsmittel für die Baby-Katzen gekauft. Ein kleines Beratungsgespräch zur Kastration der Straßenkatzen gab es auch gleich dazu. Umgerechnet kostete das etwa 28 Euro. Wie die Tierärzte damit überleben können, ist uns ein Rätsel…

Zum satt essen kommen auch gerne noch zwei bis drei andere Katzen, die jedoch so scheu sind, dass sie uns nicht in ihre Nähe lassen. Aber natürlich werden auch diese Mäuler gestopft und so gut es geht versorgt. 

Sobald alle in einem besseren Zustand und nicht mehr so scheu sind, werden wir die beiden Mädels Maya und Elua kastrieren lassen. Die kleinen Mäuse wollen wir versuchen zu vermitteln. 

Es bleibt spannend…! Wir werden weiter berichten.

Liebe Grüße,

Doris, Reinhard und die Fellnasen

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