Gesundheitliche Vorsorge bei Urlaub in Uruguay

Wie bei allen Reisen ins Ausland, empfiehlt es sich, eine Auslandskrankenversicherung mit entsprechendem Rückholdienst zu haben. Die meisten gesetzlichen, aber auch viele private Krankenkassen zahlen bei Unfällen oder Krankheit im Ausland oft nicht ausreichend bzw. erstatten nicht alle Kosten.

 

Krankenwagen von SAPP
Krankenwagen von SAPP

Die Behandlungskosten hier in Uruguay müssen immer gleich bezahlt werden und können manchmal auch recht hoch sein, wenn man hier nicht zusätzlich noch eine Versicherung abschließt.

Für längere Aufenthalte empfiehlt es sich, auch hier noch eine Zusatzversicherung abzuschließen, die im Notfall greift und für relativ kleines Geld monatsweise abgeschlossen werden kann.

Zum Beispiel bietet SAPP eine Notfall-Versorgung für bereits 405 UY Pesos (ca. 14 Euro, Stand 2013) pro Monat an. Wenn man sich also beim Asado in den Finger säbelt oder die Erkältung zur ausgewachsenen Grippe wird, kann man dort anrufen und es kommen recht gut ausgestattete Krankenwagen mit Bordpersonal angedüst. Sollte sich bei der Untersuchung bzw. Versorgung herausstellen, dass ein Aufenthalt oder Check-up im Krankenhaus sinnvoll ist, wird man von SAPP weitertransportiert.

 

Poliklinik SAPP, Filiale in Parque del Plata
Poliklinik SAPP, Filiale in Parque del Plata

Die „bessere“ Versorgung kann man bei SAPP bereits für 620 UY Pesos (ca. 21 Euro, Stand 2013) buchen, was zusätzlich die Betreuung von Allgemeinmedizinern und Spezialisten in den kleinen Polikliniken beinhaltet. Auch diese Versicherung kann man monatlich abschließen bzw. kündigen. 

Die medizinische Versorgung ist in Uruguay im Vergleich mit anderen südamerikanischen Ländern am weitesten entwickelt. In der Hauptstadt Montevideo praktizieren auch deutschsprachige Ärzte und die medizinische Versorgung ist dort sehr gut. In wenig besiedelten Gebieten sieht das in der Regel anders aus…


Landschaft Uruguay
Landschaft Uruguay

 

Spezielle Impfvorschriften gibt es für Uruguay derzeit nicht. Die Standardimpfungen für Auslandsreisen (Tetanus, Diphtherie, Polio usw.) sind aber empfehlenswert. Rucksackreisende benötigen sicher eine etwas andere Prophylaxe, abhängig von den Gebieten, die bereist werden wollen. 

In den Städten hat das Wasser Trinkwasserqualität. Wir trinken es auch und es geht uns gut dabei. In Las Toscas ist es außerdem extrem weich. Weichspüler und Entkalker brauchen wir hier also kaum bis gar nicht 🙂 


Außerhalb der urbanen Zonen kann aber auch das Wasser (vor allem im Sommer), verschmutzt sein und bei empfindlichen oder geschwächten Personen sicher auch zu der einen oder anderen Darminfektion führen. Entsprechende Vorsicht sollte man also walten lassen… 


Punta del Este
Punta del Este
 

Wer dauerhaft in Uruguay leben möchte, benötigt natürlich auch eine dauerhafte Krankenversicherung. Hierauf werden wir in einem extra Beitrag noch einmal eingehen. 

Bleibt gesund!

Doris & Reinhard

Quellenangabe: „Uruguay entdecken“ von H. A. Wagner – W. P. Schüller

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