Wir ham‘ die Straße schön!

In Uruguay haben die Strassen zum größten Teil keine Asphaltoberfläche, sondern bestehen aus einem gewalztem Sand-Lehm-Stein-Gemisch. Wir haben uns explizit ein Haus an einer Strasse ohne Asphalt ausgesucht, um das Risiko überfahrener Katzen geringer zu halten. Hier wird nicht so schnell gefahren.

Nach mehreren starken Regengüssen entstehen da aber leider mitunter sehr große Löcher, die von den Anwohnern meist mit anfallendem Bauschutt gestopft werden. Aber ab und zu kommt ein Bautrupp und füllt die Löcher.


Mitte letzter Woche wurde auf der Strasse vor unserem Haus schweres Gerät aufgefahren. LKW kippten 3 Ladungen voll Sand und Steine auf die Strasse. Die wurden dann mit einem Spezialgefährt auf der Strasse verteilt und mit einer Strassenwalze, mit eingebautem Rüttler, verdichtet.



Der eingebaute Rüttler in der Walze brachte die Bude ganz schön zum vibrieren.
Im Wohnzimmer konnte man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen.


Das Ganze ging über mehrere Tage und wurde von 2 Frauen und einem Mann begleitet.


Wir dachten eigentlich, dass die Arbeiten nach dem ersten Tag beendet wären.

Dem war aber nicht so. Die kamen am nächsten Tag wieder!
Am ersten Tag wurden Sand und Steine verteilt und verdichtet und am Tag darauf kam eine Mischung mit Lehmanteil, damit alles besser zusammenhaftet.


So ähnlich sah die Straße nach einem Regen zuvor aus:


und so nach der Spezialbehandlung:

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