Whitey – von der Straße zum Couch Potato

Whitey hat die letzten Tage eine große Wandlung hingelegt. Und das nicht nur optisch. 

 

Whitey am 29.01.17
Whitey am 29.01.17

 

Als wir ihn letzten Dienstag bei Gewitter und Regen ins Haus holten, sah man, trotz Sunblocker, deutlich die geröteten Ohren und Schläfen, die Nase war verbrannt und schwarz, um die Augen war er rot und sie tränten. 

 

Whitey am 24.01.17
Whitey am 24.01.17

 

Schon nach wenigen Tagen vorwiegend im Haus (zumindest tagsüber) besserte sich der Zustand seiner Haut, die Rötungen gingen zurück, der mit den Verbrennungen einhergehende Juckreiz ebenso. 

 

Whitey am 27.01.17
Whitey am 27.01.17

 

Er fühlt sich nach wie vor auf dem Sofa am sichersten. Er hat eine kleine Stoffratte adoptiert, die bespielt, geputzt und beschmust wird. Der Drang nach draußen zu wollen geht zur Zeit gegen Null. 

 

Whitey am 25.01.17
Whitey am 25.01.17

 

Er machte bereits Bekanntschaft mit dem Staubsauger sowie den Geräuschen von Spülmaschine und Fön. Er weiß inzwischen, was ein Katzenklo ist und benutzt es auch. Und er macht kleinere Erkundungen durch Wohn- und Schlafzimmer und läuft bis zur Küche; zumindest, wenn es ruhig ist und nicht so viele pelzige Mitbewohner unterwegs sind 😉 

Mit jedem Tag wird nicht nur sein Fell weißer und die Haut wieder rosa, sondern er wird auch munterer und schläft nicht mehr nur den ganzen Tag. Sein Blick wird wacher und zuversichtlicher, er fängt an zu spielen und ist zu einem großen Schmusekater mutiert. 

 

Whitey am 29.01.17
Whitey am 29.01.17

 

Aber er hat auch Baustellen. Er trinkt große Mengen Wasser, obwohl er Nassfutter und Barf frisst, was ihn bereits mit ausreichend Flüssigkeit versorgen sollte. Nur langsam bessert sich der aufgeblähte Bauch, der ihm etwas zu schaffen macht (uns auch! *mief*). Die Hornhaut seiner Augen weißt Beschädigungen auf, die man sogar mit dem bloßen Auge erkennen kann. Außerdem hört man Atemgeräusche und er ist schon nach kurzem Spiel mit der Angel außer Atem.

Wir waren deshalb noch einmal mit ihm bei unserem Haus-Tierarzt, wo er gründlich untersucht wurde. Die Augen werden wir zunächst mit antibiotischen Tropfen behandeln, seinem Darm und Immunsystem werden wir mit einem probiotischen Pulver, dass man unter’s Futter geben kann, auf die Sprünge helfen. 
Die Atemgeräusche konnte der Tierarzt bestätigen, sie kommen von Lunge oder Herz. Zur weiteren Diagnostik werden wir daher den Thorax röntgen. Es gibt also noch einiges zu tun. Packen wir’s an 🙂 

 

„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“ (Oscar Wilde)

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