Hunger in Venezuela: Flamingos und Ameisenbären landen im Kochtopf

In Venezuela, dem einst reichsten Land Lateinamerikas, sind Grundnahrungsmittel Mangelware. In Anlehnung an Staatspräsident Nicolás Maduro wird die Lebensmittelknappheit im südamerikanischen Land als „Maduro-Diät“ bezeichnet. Auf der Suche nach Nahrungsmitteln plündert die notleidende Bevölkerung Lebensmittelmärkte und schreckt auch vor Viehdiebstahl nicht zurück. Nach Berichten lokaler und regionaler Medien wurden in den letzten Wochen und Monaten mehrfach die Kadaver von unzähligen Flamingos und Ameisenbären entdeckt, die gewildert wurden.

 

Den Flamingos wurden demnach nur die Brüste entfernt
Den Flamingos wurden demnach nur die Brüste entfernt (Foto: Twitter)

Den per Gesetz geschützten Flamingos wurden demnach nur die Brüste entfernt, das Fleisch der Ameisenbären auf lokalen Märkten verkauft. Schenkt man den Berichten in venezolanischen Medien Glauben, werden auf den Müllkippen immer öfter zerstückelte oder gehäutete Hunde, Katzen, Esel, Pferde und Tauben gefunden.

latina-press

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