Die Kunst des Tangotanzens: Südamerikanisches Lebensgefühl im Tanzkurs

Mit Südamerika verbindet man in erster Linie pure Lebensfreude, Tanz und Rhythmus. Bei einem Tanzkurs kann man auch hierzulande die südamerikanische Kultur kennenlernen. Insbesondere der Tango erfreut sich immer größerer Beliebtheit in Deutschland. Seinen ersten Boom erlebte er zu Beginn des 20. Jahrhunderts und erfreut sich seitdem stetigen Zulaufs. Neben der richtigen Musik ist auch ein geeignetes Tanzoutfit dafür wichtig, dass man das temperamentvolle Lebensgefühl spüren kann.

 

Der argentinische Nationaltanz Tango erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit
Der argentinische Nationaltanz Tango erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit (Foto: Pit Thomson / Flickr by CC by 2.0

Improvisation und Körpersprache

Der Tango kommt ursprünglich aus Buenos Aires, einer der beliebtesten Metropolen in Südamerika, und hat im Gegensatz zu einem Standardtanz keine festgelegte Choreographie. In einem Tanzkurs erlernt man verschiedene Schrittelemente, Drehungen und Techniken, die man dann nach Gefühl miteinander verbindet. Hier liegt die Kunst des Tangotanzens. Nach dem Erlernen der einzelnen Elemente ist jeder Tangotanz für sich alleinstehend, denn im Grunde improvisiert man jedes Mal aufs Neue. Entscheidend für das richtige Gespür ist deshalb die Kommunikation zwischen Führendem und Folgendem. Dabei benutzt der Führende nur seine Körpersprache, um dem Folgenden die nächste Bewegung mitzuteilen. Nicht nur Leidenschaft und Gefühle sind also Teil des Tangos, auch die nonverbale Kommunikation zwischen den Tanzenden ist von großer Bedeutung.

latina-press

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