Brasilien – Venezuela: Ureinwohner töten sechs illegale Goldgräber

Seit über zwei Wochen werden in der Region Homoxi (brasilianischer Bundesstaat Roraima) sechs Bergleute vermisst. Nach Angaben der Behörde zum Schutz der indigenen Bevölkerung (Funai) hatten die Männer an der Grenze zu Venezuela illegal Gold gesucht und wurden bei einem Zusammenstoß durch Angehörige des Volkes der Yanomami getötet. Seit vielen Jahren klagen die Indigenen, dass illegaler Bergbau in angestammtes Gebiet zerstört.

Seit vielen Jahren klagen die Indigenen, dass illegaler Bergbau in angestammtes Gebiet zerstör
Seit vielen Jahren klagen die Indigenen, dass illegaler Bergbau in angestammtes Gebiet zerstört (Foto: Funaioficial)

Vor wenigen Tagen gab die Nichtregierungsorganisation „Survival International“ bekannt, dass gegenwärtig über 1.000 illegale Goldgräber in dem Gebiet operieren. Experten befürchten, dass dies einige der bedrohtesten Menschen des Planeten auslöschen könnte. Bergarbeiter bringen Krankheiten wie Malaria in die Region und verschmutzen Nahrung und Wasserquellen der Yanomami mit Quecksilber, was zu einer ernsten Gesundheitskrise geführt hat.

latian-press

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.