Deutscher Sektenführer in Uruguay ermordet

Im südamerikanischen Land Uruguay ist am Sonntag (28.) die Leiche eines deutschen Staatsbürgers gefunden worden. Nach Angaben der Justiz handelt es sich um den 61-jährigen Arno Wollensak. Laut ersten forensischen Untersuchungen war der an einem Strand in La Floresta (Departemento Canelones) gefundene Leichnam an Händen und Füßen gefesselt, über dem Kopf war ein Sack gestülpt. Der Ermordete aus Oerlinghausen bei Bielefeld galt als Führer einer Sekte, die unter dem Namen „Ramtha“ oder „Licht-Oase“ (Oasis de Luz) bekannt wurde. Seinen Mitgliedern versprach der Guru den Aufstieg in göttliche Sphären.

Strand La Floresta – Der Ort des Geschehens ist keine 5m von uns entfernt.

Wollensack vergewaltigte und misshandelte mehrere Mädchen, unter anderem die damals 13 Jahre alte Schweizerin Lea Saskia Laasner Vogt, deren Eltern sich seiner Sekte angeschlossen hatten. Laasner, der 2001 die Flucht aus der Sekte gelang, schildert in ihrem Bestseller-Buch „Allein gegen die Seelenfänger. Meine Kindheit in der Psycho-Sekte“, wie sie mit ihren Eltern 1992 von der Schweiz in das Domizil der Sekte in Belize umzieht. Auch schildert sie das Leben in der Isolation dort und wie sie vom Führer der Sekte, im Buch „Benno“ genannt, sexuell missbraucht wurde, sowie ihre Flucht aus der Sekte.
Dieser Bericht bezieht sich auf:
Sekte „Lichtoase“: Deutsche Staatsangehörige in Uruguay festgenommen

latina-press

0 thoughts on “Deutscher Sektenführer in Uruguay ermordet

  1. Hallo,

    diese ganze GEschichte ist wirklich sonderbar.
    Arno Wollensak war mal mit der Schwester meines Vaters verheiratet.
    Dementsprechend hatten wir viel Kontakt zu ihm.

    Umsomehr war ich geschockt, als ich 10 Jahre nachdem ich das letzte Mal etwas von ihm mitbekommen habe, Lea Laasners Buch in die Hände fiel.

    Wer das Buch kennt,; meine Tante wird im Buch Sabine genannt.

    Gruss aus Detuschland… Phil…

Kommentar verfassen