Proteste in Venezuela: Regierungen von Lateinamerika fordern Demonstrationsfreiheit

Vor den am Mittwoch (19.) geplanten Großkundgebungen der Opposition in Venezuela haben die Regierungen von Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Mexiko, Paraguay, Peru und Uruguay eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Darin fordern sie das „Recht der venezolanischen Bevölkerung auf friedliche Kundgebungen“ und kein „hartes Vorgehen gegen die Demonstranten“.

 

Venezuela steht am Rande eines Bürgerkriegs
Venezuela steht am Rande eines Bürgerkriegs (Foto: Carla Reina Bocaranda)

„In Anbetracht der am Mittwoch stattfindenden Märsche von Anhängern der Regierung und der Opposition rufen wird die Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela dazu auf, das Recht auf friedliche Demonstration zu gewährleisten. Unsere Regierungen lehnen jede Art von Gewalt ab. Gleichzeitig fordern wir die Bekanntgabe eines Zeitplans für ausstehende Wahlen“, lautet die am Montag in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá veröffentlichte gemeinsame Erklärung. Das Regime von Präsident Maduro bezeichnete den kommunikativen Akt der elf Regierungen als „grobe Einmischung in die inneren Angelegenheiten“ des Landes.

 

latina-press

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