Ecuador: Lidls vergiftetes Versprechen

Lidl verspricht nachhaltige Produkte. Doch der Alltag von Arbeiter/innen auf Lidls Zuliefer-Plantagen sieht anders aus: giftige Pestizide, unfaire Löhne, Unterdrückung der Gewerkschaftsfreiheit. Seit einem Jahr appelliert „Oxfam“ an Lidl, dagegen einzuschreiten. Doch Lidl rührt sich nicht. Das zeigen jüngste Recherchen der ecuadorianische Gewerkschaft ASTAC: die Bedingungen für die Arbeiter/innen sind unverändert skandalös. Ein vergiftetes Versprechen also, das Lidl da gibt.

 

Suli und Emy aus Ecuador haben auf Plantagen, die Lidl beliefern, mit Arbeiter/innen gesprochen.
Suli und Emy aus Ecuador haben auf Plantagen, die Lidl beliefern, mit Arbeiter/innen gesprochen. Im Namen der Arbeiter/innen fragen sie: „Lidl, deine Lieferanten verseuchen unsere Umwelt – wann beendest du diese Praxis?“ (Foto: Astac)

Bereits vor einem Jahr hat die Studie „Süße Früchte, bittere Wahrheit“ erschreckende Arbeitsbedingungen auf ecuadorianischen Bananen-Plantagen zutage gefördert: Die Arbeiter/innen sind giftigen Pestiziden ausgesetzt, erhalten teilweise weder Mindestlohn noch Sozialversicherung und werden bedroht und bedrängt, wenn sie sich in Gewerkschaften organisieren.

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