MAM – Mercado Agricola Montevideo

Am Donnerstag haben wir uns auf den Weg gemacht, um endlich diesen Mercado Agricola in Montevideo zu besuchen. Es soll ja einer der Orte in Uruguay sein, an dem man Dinge kaufen kann, die es sonst nicht überall gibt. Architektonisch ist die riesige Halle mit Holzdach schon ein Hingucker. Der Grundstein dafür wurde 1906 gelegt und der Bau 1912 abgeschlossen. Eröffnung war 1913.

 

Eingang zum Mercado Agricola
Eingang zum Mercado Agricola

Es war die letzte große Halle die in Montevideo in Stahl gebaut wurde. 1999 wurde es zum nationalen historischen Monument ernannt.

Die Dachkonstruktion.
Die Dachkonstruktion.

Es gibt jede Menge Geschäfte mit Spezialitäten die man sonst nur schwer finden kann. Hier zum Beispiel „dry aged beef“ bei El Novillo Alegre zur Schau gestellt in einem ein speziellen Kühlschrank.

 

Dry aged beef.
Dry aged beef.

Bei El Naranjo und Madre Tierra wird man bei besonderen Gewürzen, verschiedene Mehlen und vegetarischen Zutaten fündig.

Jede Menge Spezialläden.
Jede Menge Spezialläden.

 

Auf der Internetseite sind alle aktuellen Shops aufgelistet, meist mit Links zu den Homepages. Laut Tripadvisor soll es auch ein Tipp sein, falls man Lust auf einen kleinen Snack haben sollte. Im „Food court“ sind unter den Standardgerichten wie Chivito usw. auch Fisch und einige vegetarische Gerichte zu finden. Die „Essecke“ war selbst unter der Woche und außerhalb der Saison gut besucht.

Es finden auch regelmäßig Events in der Markthalle statt, wie z. B. jetzt im April ein Auftritt einer bekannten Tango Sängerin und einem Milonga Paar. Die geplanten Events findet man hier im Kalender.

Wenn man in der Nähe ist sollte man auf jeden Fall vorbeischauen, der Markt liegt auch auf der Liste der Haltepunkte, wenn man die Stadt-Tour mit dem Bus machen sollte.

 Hier noch ein Video:

Wo ist der Markt:

 

Der Markt virtuell begehbar (360°)

Weiter historische Infos (spanisch)

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