Ombú-Baum

Der Ombubaum (Phytolacca dioica, englisch elephant tree) gehört zur Gattung der Kermesbeeren und wird hier wegen ihrer schirmähnlichen Baumkrone auch „bella sombra“ (schöner Schatten) genannt. Der Baum spendet aber nicht nur Schatten, sondern bietet auch Schutz vor Regen. 

Dieses Exemplar fanden wir sehr beeindruckend. Er soll etwa 200 Jahre alt sein und hat sicher schon manchem Sturm getrotzt.


Ein Blick in die Baumkrone.

Ombú ist ein immergrüner Baum, der schnell wächst, einen dicken Stamm bekommt und bis zu 20 Meter hoch wird. Die Äste und Wurzeln wachsen verwinkelt und verzweigt.  


Alle Pflanzenteile sind für den Menschen giftig. Die Beeren liefern einen roten Farbstoff. 

Wer einen ganzen Wald von Ombúbäumen sehen und erleben möchte, sollte in Uruguay einen Abstecher in das Departamento Rocha einplanen. Der „Monte de Ombues“ (Ombuwald) liegt von Rocha in Richtung Norden fahrend vor der Laguna de Catillos und gilt als kleine Natursensation, denn Ombús stehen in der Regel alleine oder in Gruppen von maximal 3 Bäumen, aber nicht in ganzen Wäldern.

Die Karte aus Google Maps zeigt die Lage des Monte de Ombues:


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